Identitätspolitik vs. gesellschaftlichen Zusammenhalt

Widersprüche, Dilemmata und Chancen politischen Handelns in einer Gesellschaft der Vielen

Sawsan Chebli und Max Czollek im Gespräch mit Jo Frank

19. November 2019 // 19 Uhr // Berlinische Galerie, Berlin



Die Auseinandersetzungen um Identitätspolitiken haben sich verschärft. Debattiert wurde unter anderem, inwieweit Minderheiten, die ihre Interessen selbst vertreten und hörbar machen, einem gesellschaftlichen Zusammenhalt entgegenstehen, ob das Einbringen vielfältiger Positionen aus der Gesellschaft heraus als Korrektiv betrachtet werden kann und langfristig die einzige Möglichkeit ist, die Gleichwertigkeit aller Teile der Gesellschaft zu ermöglichen.

Podiumsgäste

  • Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales
  • Max Czollek, Lyriker und Publizist
  • Moderation: Jo Frank, ELES-Geschäftsführer, Projektleiter der Dialogperspektiven

 

Rückblick

Hier ein Bericht vom Abend – mit Video

 



Die Dialogperspektiven haben mir einen intensiven Austausch mit Menschen verschiedenster religiöser Hintergründe, sowie inspirierende Einblicke in deren religiöse Praktiken ermöglicht. Aus den persönlichen Begegnungen mit den anderen Teilnehmer*innen ist ein Verbundenheitsgefühl entstanden, welches weit über den Projektzeitraum hinaus trägt. Die positiven Erfahrungen in den Dialogperspektiven haben mein Interesse befördert, mich als Künstler mit spirituellen Fragen auseinanderzusetzen, Kunstwerke auch in religiösen Kontexten auszustellen und damit im interreligiösen Austausch aktiv zu sein.

Julian, Teilnehmer der Dialogperspektiven

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