Herbstseminar 2018

“Religion und Technologie”

26. bis 30. September 2018 // Seminarhaus Shanti Campus Yoga Vidya e.V., Horn-Bad Meinberg (NRW)

Während des Herbstseminars 2018 soll vor allem der Zusammenhang von Religionen und Weltanschauungen und Digitalisierung im Fokus stehen. Phänomene der Digitalisierung findet man in sämtlichen Lebensbereichen: Objekte und Vorgänge der bekannten realen Objekt- und Körperwelt werden in digitale Strukturen transformiert. Fragen der Repräsentanz realer „Phänomene“ im digitalen Raum sowie die nach globaler Zugänglichkeit durch Digitalisierung beeinflussen ebenso Religionen und Weltanschauungen. Einerseits geht es um die Analyse derzeitiger und potentieller Auswirkungen der gesellschaftlichen Digitalisierung auf religiöse und weltanschauliche Gemeinschaften. sowohl auf individueller (das „Digitale Ich“) als auch kollektiver Ebene. Andererseits soll in Blick genommen werden, welche Auswirkungen derzeitige Fortschritte auf dem Gebiet der artifiziellen Intelligenz (AI) für Religionen und Weltanschauungen haben können. „Wie menschlich können Maschinen sein?“ ist nicht nur eine Frage, die pop-kulturell wie philosophisch in den letzten Jahrzehnten immer wieder eine Rolle spielte; sie berührt auch grundlegende Fragen religiös wie nicht-religiös begründeter Menschenbilder.

Referent_innen

 

Bericht

Zum Nachlesen der Seminarbericht im Dialog-Blog

 

 

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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