Abschluss-Konferenz 2018

Vom 21.–24. Juni 2018 findet die dritte Konferenz unseres Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch in Essen statt, mit der wir den Abschluss unseres ersten Programmturnus begehen.

Mit unseren Teilnehmer_innen und Referent_innen sowie den Arbeitsgruppen-Leiter_innen entwickeln wir seit dem Programmauftakt im September 2015 langfristige Strategien und Methoden für einen kontinuierlichen und zukunftsgerichteten Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des interreligiösen Dialogs in Deutschland und Europa und für ein friedliches und von gegenseitigem Respekt geprägtes Miteinander in unserer zunehmend pluralistischen Gesellschaft.

In den ersten drei Programmjahren setzten sich unserer Teilnehmer_innen während sechs Seminaren intensiv mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten auseinander – aktuell mit den Themen Religion und Medien sowie Theokratie. Ein Gedankenexperiment – und bearbeiteten in mehreren Arbeitsgruppen konkrete Fragestellungen zu den jeweiligen Themenschwerpunkten.

Bei unseren inzwischen fünf öffentlichen Abendveranstaltungen diskutierten unsere Teilnehmer_innen mit renommierten Expert_innen aus Politik, Wissenschaft und den Religionsgemeinschaften über das Verhältnis von Religionen, Weltanschauungen und Gesellschaft in Deutschland und Europa, zuletzt im aktuellen Programmjahr zum Thema Wieviel Religion verträgt der Staat?

Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit werden nun im Rahmen der Abschlusskonferenz in Essen öffentlich vorgestellt und diskutiert.

Im Rahmen dieser Abendveranstaltung diskutieren unsere Teilnehmer_innen gemeinsam mit dem Theologen, Philosophen, Historiker und ehemaligem UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Prof. Dr. Heiner Bielefeld, zu den Themen Staat, Religion und Weltanschauung.

Bericht

Zum Nachlesen der Seminarbericht im Dialog-Blog

 

 

Die Dialogperspektiven haben mir einen intensiven Austausch mit Menschen verschiedenster religiöser Hintergründe, sowie inspirierende Einblicke in deren religiöse Praktiken ermöglicht. Aus den persönlichen Begegnungen mit den anderen Teilnehmer*innen ist ein Verbundenheitsgefühl entstanden, welches weit über den Projektzeitraum hinaus trägt. Die positiven Erfahrungen in den Dialogperspektiven haben mein Interesse befördert, mich als Künstler mit spirituellen Fragen auseinanderzusetzen, Kunstwerke auch in religiösen Kontexten auszustellen und damit im interreligiösen Austausch aktiv zu sein.

Julian, Teilnehmer der Dialogperspektiven

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