Whitney Nosakhare

Whitney Nosakhare studiert Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln und arbeitet nebenbei im Institut für Internationales und Ausländisches Strafrecht, wo sie sich überwiegend mit völkerstrafrechtlichen Themen auseinandersetzt.

Als Mitglied der Black Sisterhood Germany, eine Plattform von und für Schwarze Frauen in Deutschland, beschäftigt sich neben dem Studium hauptsächlich mit postkolonialen Themen ( i.B. kritischeWeißseinsforschung), antirassistischer Arbeit in Deutschland und Widerstandsbewegungen rassifizierter Menschen in weißen Mehrheitsgesellschaften (Black Lives Matter Movement, Rhodes Must Fall).

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven