Sonya Ouertani

Sonya Ouertani (*1992) übernahm die Konzeption und Koordination für die Handreichung zu jüdisch-muslimischen Allianzen des Thinktanks Karov-Qareeb. Ihr Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaft absolvierte sie an der Universität Konstanz, Sciences Po Paris (FRA) und University of Waterloo (CAN). Ihr Masterstudium wurde vom Avicenna Studienwerk gefördert. Seit mehreren Jahren ist sie aktivistisch, bildungspädagogisch, wissenschaftlich und in gesellschaftspolitischen Debatten zu innermuslimischen Themen und jüdisch-muslimischen Begegnungen engagiert. Sie war Teilnehmerin der Dialogperspektiven. Aktuell ist sie im Bereich der internationalen Zusammenarbeit tätig.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven