Saba-Nur Cheema

Saba-Nur Cheema ist Leiterin der Pädagogischen Programme und Projekte der Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen. Sie studierte Politikwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und ist als Dozentin an der Frankfurt University of Applied Sciences sowie als Beraterin im Bereich der Radikalisierungsprävention tätig. Sie entwickelt Angebote zum Umgang mit rechten Ideologien, Diskriminierung und Rassismus, sowie den Themenbereichen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit– auch und insbesondere an Schulen. Zuletzt veröffentlichte sie 2017 einen Beitrag zum Umgang mit antimuslimischem Rassismus und islamisiertem Antisemitismus im Sammelband „Fragiler Konsens. Antisemitismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft“.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven