Rachel de Boor

Rachel de Boor ist als religiöse Begleiterin und als Programm-Mitarbeiterin für die Dialogperspektiven tätig. Sie ist ehemalige Stipendiatin des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks und Teilnehmerin des ersten Programmjahres des Programms Dialogperspektiven. Neben dem Studium der Jüdischen Studien in Potsdam, Jerusalem und New York sammelte
sie praktische Erfahrungen in der Organisation von Arbeit mit und für junge jüdische Erwachsene, beispielsweise beim Aufbau von
Hillel Germany und zur Zeit vorrangig als Hauptverantwortliche und Mitgründerin von Marom und den Rainbow Jews in Berlin. Seit 2019 ist sie Koordinatoren des jüdisch-muslimischen Think-Tanks Karov-Qareeb.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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