Prof. Dr. Frederek Musall

Prof. Dr. Frederek Musall ist Professor für Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte sowie stellvertretender Rektor an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Darüber hinaus leitet er als Studienkoordinator den internationalen Masterstudiengang “Jewish Civilizations” in Kooperation mit dem Paideia Institute in Stockhom. In seiner Forschung beschäftigt sich Musall u.a. mit Jüdischer Philosophie, insbesondere in ihren Beziehungen zu arabisch-islamischem Denken, sowie modernem rabbinischen Denken und jüdischer Gegenwartskultur. Musall ist u. a. Mitglied des Research Council des Field of Focus 3 der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie wissenschaftliches Beiratsmitglied des Instituts für Islamische Studien (IFIS) in Mannheim. Frederek Musall engagiert sich ferner als Mitglied des Steering Committee des International Abrahamic Forum (IAF) des International Council for Christians and Jews (ICCJ), als Vorstandsmitglied der AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag sowie als Teilnehmer des Jüdisch-Muslimischen Gesprächskreis der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin.

Bei den Dialogperspektiven engagiert Frederik Musall sich seit Jahren als Arbeitsgruppenleiter und treuer Begleiter.

Publikationen

Frederek Musall, Yossef Schwartz et al: Moses Maimonides. Wegweiser für die Verwirrten: Eine Textauswahl zur Schöpfungsfrage.. Freiburg i.B. 2009.
Frederek Musall, Abdulbary Al-Mudarris: Im Dialog bleiben. Sprache und Denken in den Kulturen des Vorderen Orients. Festschrift für Raif Georges Khoury. Wiesbaden 2011.
Frederek Musall, Annette Weber: Ikonisierungsprozesse jüdischer Selbstwahrnehmung. Heidelberg 2014.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven