Paul Estgen

Paul Estgen studierte Europäische Soziologie und Ethnologie an der Université Libre de Brussels. Von 1994 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des SESOPI-CEFIS (Centre for Intercultural and Social Studies and Training). Seit 2015 ist Estgen wissenschaftlicher Mitarbeiter der Luxembourg School of Religion & Society (LSRS) und Koordinator des Diözesanen Flüchtlingsprojekts “Reech eng Hand”, das sich mit der Aufnahme und Integration von Geflüchteten befasst.

Sein Hauptforschungsinteresse sind Migartionsphänomene, Studien zu Geflüchteten und Ausländern in Luxemburg sowie Fragen der religiösen Soziologie.

Er arbeitete an zahlreichen soziologischen Studien mit, insbesondere an der Baleine study (Luxembourg language market) und der EVS Studie (European Values Studies).

˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven