Nina Rosen

Als Enkelin europäischer Einwanderer wuchs Nina Rosen in Brasilien auf. Als sie ein Kind war, beschloss ihre Familie, nach Deutschland zu ziehen, dem Land, aus dem ihre Großeltern zuvor geflohen waren. Sie schloss ihr Bachelor-Studium der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin mit Aufenthalten in Los Angeles (USA) und Genf (Schweiz) ab. Ihr Masterstudium in Public Policy and Management ist ein Doppelstudium an der Freien Universität Berlin und der HEC Paris. Während ihres Studiums engagierte sie sich in verschiedenen Projekten und Vereinen wie dem Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk (ELES) und Dialogperpektiven. Heute lebt sie in Frankreich und ist weiterhin fasziniert von der Vielfalt der jüdischen Gemeinden in der ganzen Welt. In diesem Jahr fungiert Nina als religiös-weltanschauliche Begleiterin für unsere Teilnehmer*innen.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven