Dr. Kerstin Söderblom

Dr. Kerstin Söderblom ist ordinierte Pfarrerin der Ev. Kirche in Hessen und Nassau und ehemalige Studienleiterin beim Evangelischen Studienwerk Villigst. Sie hat in den Fachgebieten Queer Theology, empirische Theologie und interkulturelle Seelsorge an der Goethe Universität in Frankfurt geforscht und gelehrt. Außerdem ist sie zertifizierte Organisationsentwicklerin, Mediatorin und Coach. Kerstin Söderblom hat sechs Jahre lang als Studienleiterin am Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision (IPOS) in Friedberg gearbeitet. Von 2014 bis 2018 war sie als Studienleiterin und Pfarrerin beim Evangelischen Studienwerk Villigst tätig. Ihre Schwerpunkte sind Seelsorge, Team- und Konzeptentwicklung, Coaching und Konfliktberatung.

Publikationen

Queer theologische Notizen, Kerstin Söderblom, Niederlande 2020
Vielklang. Predigten im Kontext des Evangelischen Studienwerks, Kerstin Söderblom/ Friederike Faß (Hg.), Stuttgart 2019
Kirchliche Regionalentwicklung in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau am Beispiel von
drei Modellprojekten, Frankfurt 2013

Vom Logos zum Mythos. “Herr der Ringe” und “Harry Potter” als zentrale Grunderzählungen des 21.
Jahrhunderts, (hg. mit Astrid Dinter), Münster 2011

„Lived Religion.“ Conceptual – Empirical – And Practical Theological Approaches (hg. mit Heinz
Streib/Astrid Dinter), Leiden – Boston 2008

Einführung in die Empirische Theologie. Gelebte Religion erfahren, (= USB Lehrbuch) (hg. mit Astrid
Dinter/Günter Heimbrock), Göttingen 2007

Schulseelsorge für lesbische Mädchen und schwule Jungs als Beitrag für eine Pastoraltheologie der
Vielfalt, in: Breckenfelder, Michaela (Hg.), Homosexualität und Schule. Handlungsfelder – Zugänge –
Perspektiven, Opladen – Berlin – Toronto 2015, S. 259-269

Zwischen Grenzen und Momenten von Transzendenz – Eine Fallstudie über die Wahrnehmung des
Anderen in der Flüchtlingsunterkunft am Internationalen Flughafen in Frankfurt, in: Heimbrock,
Günter/Wyller, Trygve (Hg.), Wahrnehmung des Anderen, Göttingen 2010, S. 128-153

Religionspädagogik der Vielfalt. Herausforderungen jenseits der Heteronormativität, in: Arzt, Silvia/
Jakobs, Monika/Pithan, Annebelle/Knauth, Thorsten (Hg.), Gender Religion Bildung. Beiträge zu einer
Religionspädagogik der Vielfalt, Gütersloh 2009, S. 371 – 386

 

˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven