Karen Taylor

Karen Taylor ist die Vorsitzende von ENAR (Europäisches Netzwerk gegen Rassismus). ENAR ist das einzige paneuropäische Netzwerk, welches das Eintreten für racial equality mit dem Aufbau eines starken Netzwerks von antirassistischen Organisationen in ganz Europa verbindet. Bei EOTO (Each One Teach One e.V.), einem Community-basierten Projekt zur Stärkung Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa, ist Karen als Referentin für Politik- und Lobbyarbeit tätig. Gleichzeitig arbeitet sie beim Deutschen Bundestag, wo sie sich auf die Antidiskriminierungspolitik in Deutschland sowie auf Menschenrechtsfragen in Westafrika konzentriert. Während ihrer gesamten beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit war es immer ihr Ziel, rassistische Diskriminierung zu bekämpfen und den am stärksten marginalisierten Gruppen in Deutschland einen gleichberechtigten Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. Als ehemalige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der SPD Berlin förderte Karen das Konzept der Intersektionalität und Inklusion innerhalb der Partei und der Regierung von Berlin. Sie war die erste Schwarze Frau, die diese Position innehatte. Karen ist eine Alumnae des Transatlantic Inclusion Leaders Network (TILN), das vom German Marshall Fund (GMF) organisiert wird.

˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven