Gil Shohat

Gil Shohat (*1988) ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn aufgewachsen. Er hat von 2010-2017 Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der LMU München, der University of Exeter und der HU Berlin studiert. Sein 2017 begonnenes Dissertationsprojekt an der HU Berlin zu antikolonialem Aktivismus im London der 1930er-1960er Jahre wird vom jüdischen Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk (ELES) gefördert. Seit November 2020 ist er als Projektreferent bei Dialogperspektiven tätig. Zudem beschäftigt er sich journalistisch und im Rahmen des ELES mit dem Verhältnis der jüdischen Geschichte und Gegenwart zum Postkolonialismus sowie mit den Manifestationen des israelisch-palästinensischen Konflikts in Deutschland.

Kontakt: shohat@dialogperspektiven.de

Publikationen

“Deliberation und Rechtfertigung. Die Weiterentwicklung der deliberativen Demokratietheorie von Jürgen Habermas anhand Rainer Forsts kritischer Theorie der Gerechtigkeit”, in: Münchner Beiträge zur Politikwissenschaft 2014, https://epub.ub.uni-muenchen.de/19125/1/62_M%C3%BCnchener%20Beitr%C3%A4ge%20zur%20Politikwissenschaft_Gil%20Shohat.pdf

“The Historians’ Group of the Communist Party – Ten Years that Reshaped History”, in: Imperial and Global Forum, 8 March 2016, http://imperialglobalexeter.com/2016/03/08/the-historians-group-of-the-communist-party-ten-years-that-reshaped-history/.

Review of: Communist Parties Revisited: sociocultural approaches to party rule in the Soviet Bloc, 1956-1991, in: Social History, 43:4, 558-559.

Rezension zu: Evans, Richard J.: Eric Hobsbawm. A Life in History. Boston 2019 , in: H-Soz-Kult, 6. Juni 2019, www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-30598.

“Rethinking Anti-Colonial Activism Through London’s Surveillance Material“, in: Imperial and Global Forum, 28 October 2019, https://imperialglobalexeter.com/2019/10/28/rethinking-anti-colonial-activism-through-londons-surveillance-material/.

Rezension zu: Gopal, Priyamvada, Insurgent Empire. Anticolonial Resistance and British Dissent, London 2019, in: Neue Politisiche Literatur 65 (2020), S. 314-316. https://doi.org/10.1007/s42520-020-00276-5.

“Kolonialismus und Nationalsozialismus. Zur Politik des Vergleichs”, in: Geschichte der Gegenwart, 15. September 2020, https://geschichtedergegenwart.ch/kolonialismus-und-nationalsozialismus-zur-politik-des-vergleichs-in-den-1930er-jahren/.

“Der Elefant im Raum oder warum der Nahostkonflikt in jüdisch-muslimischen Gesprächskreisen nicht ausgespart werden sollte”, in: Rachel de Boor, Jo Frank u.a. (Hg.): “Und endlich konnten wir reden…“. Eine Handreichung zum jüdisch-muslimischen Dialog in der Praxis, Freiburg 2020, S. 69-80.

˝„Die Dialogperspektiven bieten einen einmaligen Perspektivenwechsel! Durch das Programm ist es möglich, sich intensiv mit aktuellen und gesellschaftlich hoch relevanten Fragestellungen zu befassen, die eigene Identität zu reflektieren und die Vielfalt europäischer Identitäten kennenzulernen. Ich bin sehr dankbar für die intensiven persönlichen Gespräche und Begegnungen und die zahlreichen Denkanstöße, die mich weit über die Seminare hinaus begleiten."  

Ezgi, Teilnehmerin Dialogperspektiven

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