Gil Shohat

Gil Shohat (*1988) ist als Sohn israelischer Eltern in Bonn aufgewachsen. Er hat von 2010-2017 Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der LMU München, der University of Exeter und der HU Berlin studiert. Sein 2017 begonnenes Dissertationsprojekt an der HU Berlin zu antikolonialem Aktivismus im London der 1930er-1960er Jahre wurde vom jüdischen Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk (ELES) gefördert. Zudem beschäftigte er sich journalistisch und im Rahmen des ELES mit dem Verhältnis der jüdischen Geschichte und Gegenwart zum Postkolonialismus sowie mit den Manifestationen des israelisch-palästinensischen Konflikts in Deutschland. Seit November 2020 ist er als Projektreferent bei Dialogperspektiven tätig.

Kontakt: shohat@dialogperspektiven.de

Publikationen

(Auswahl zum Arbeitsgebiet)

“Deliberation und Rechtfertigung. Die Weiterentwicklung der deliberativen Demokratietheorie von Jürgen Habermas anhand Rainer Forsts kritischer Theorie der Gerechtigkeit”, in: Münchner Beiträge zur Politikwissenschaft 2014.

“Zu Besuch im Land der Täter”, in: taz, die tageszeitung, 17.10.2014.

“Der Nahostkonflikt in Berlin-Wedding”, in: taz, die tageszeitung, 4.3.2015.

“Ein ganz normaler Nachmittag in Mitte”, in: taz, die tageszeitung, 4.4.2018.

“Lieber ein säkulares Leben”, in: taz, die tageszeitung, 19.4.2018.

“Ein Israeli und ein Palästinenser kommen <<wenn es brennt>>”, in: Armin Langer u. Ozan Zakaria Keskinkılıç (Hg.): Fremdgemacht und Reorientiert.  Jüdisch-muslimische Verflechtungen, Berlin 2018, S. 265-277.

“Der Elefant im Raum oder warum der Nahostkonflikt in jüdisch-muslimischen Gesprächskreisen nicht ausgespart werden sollte”, in: Rachel de Boor, Jo Frank u.a. (Hg.): “Und endlich konnten wir reden…“. Eine Handreichung zum jüdisch-muslimischen Dialog in der Praxis, Freiburg 2020, S. 69-80.

˝Vielfalt. Potenzial. Einzigartiges Format.

John, Teilnehmer der Dialogperspektiven