Gil Shohat

Gil Shohat (*1988)  ist Projektreferent der Dialogperspektiven. Daneben arbeitet er an seinem Dissertationsprojekt an der HU Berlin zu antikolonialem Aktivismus im London der 1930er-1960er Jahre, welches zunächst vom jüdischen Ernst-Ludwig-Ehrlich Studienwerk (ELES) gefördert wurde. Er hat davor Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der LMU München, der University of Exeter und der HU Berlin studiert. Zudem beschäftigte er sich journalistisch und im Rahmen des ELES mit dem Verhältnis der jüdischen Geschichte und Gegenwart zum Postkolonialismus sowie mit den Manifestationen des israelisch-palästinensischen Konflikts in Deutschland.

Kontakt: shohat@dialogperspektiven.de

Publikationen

(Auswahl zum Arbeitsgebiet)

“Deliberation und Rechtfertigung. Die Weiterentwicklung der deliberativen Demokratietheorie von Jürgen Habermas anhand Rainer Forsts kritischer Theorie der Gerechtigkeit”, in: Münchner Beiträge zur Politikwissenschaft 2014.

“Zu Besuch im Land der Täter”, in: taz, die tageszeitung, 17.10.2014.

“Der Nahostkonflikt in Berlin-Wedding”, in: taz, die tageszeitung, 4.3.2015.

“Ein ganz normaler Nachmittag in Mitte”, in: taz, die tageszeitung, 4.4.2018.

“Lieber ein säkulares Leben”, in: taz, die tageszeitung, 19.4.2018.

“Ein Israeli und ein Palästinenser kommen <<wenn es brennt>>”, in: Armin Langer u. Ozan Zakaria Keskinkılıç (Hg.): Fremdgemacht und Reorientiert.  Jüdisch-muslimische Verflechtungen, Berlin 2018, S. 265-277.

“Der Elefant im Raum oder warum der Nahostkonflikt in jüdisch-muslimischen Gesprächskreisen nicht ausgespart werden sollte”, in: Rachel de Boor, Jo Frank u.a. (Hg.): “Und endlich konnten wir reden…“. Eine Handreichung zum jüdisch-muslimischen Dialog in der Praxis, Freiburg 2020, S. 69-80.

“Lob des Zweifels”, in: taz, die tageszeitung, 30.3.2021.

˝Es ist wunderbar zu erleben, wie Personen mit so unterschiedlichen Verortungen offen sind, miteinander zu reden und nach und nach beginnen, ihre jeweiligen Normalitäten zu verbalisieren und zu reflektieren und in diesem Prozess auch versuchen Normalitäten Anderer in sich zu bewegen und sie zu verstehen. Danke für diesen „Raum“ und den Prozess – ich freue mich auf die Fortsetzung!

Kristina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven