Dr. Susanne Lanwerd

Dr. Susanne Lanwerd ist Religionswissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Religionsästhetik, Geschlechterforschung und Psychoanalyse.

Sie studierte Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin und lehrte in Rostock, Münster, Berlin, Graz, Bern und Zürich. Von 2008 bis 2009 war sie Fellow am Collegium Helveticum der Universität Basel und forschte dort zu Interdependenzen von Religion und Politik mit dem Schwerpunkt Bilder religiöser Differenz; von Januar bis August 2013 war sie Fellow am Käte Hamburger Kolleg der Ruhr Universität Bochum und arbeitete zur Präsentation von Religionen im Museum. Seit 2013 ist Susanne Lanwerd wissenschaftliche Koordinatorin des internationalen Forschungs- und Ausstellungsprojekts Iconic Religion. How Imaginaries of Religious Encounter Structure Urban Space. Darüber hinaus lehrt sie als Kultur- und Religionswissenschaften an Universitäten im In- und Ausland, zuletzt in Zürich und Bern.

Publikationen

Frau – Gender – Queer. Gendertheoretische Ansätze in der Religions­wis­sen­schaft, Lan­werd, S. / Moser, M. (Hg.), Würzburg 2009

Religionsästhetik. Studien zum Verhältnis von Symbol und Sinnlichkeit, Würzburg 2002

Beiträge

  • Religiöse Differenz: Darstellungen in Printmedien und zeitgenössischer Kunst, in: Den­­­nerlein, Bettina / Frietsch, Elke / Steffen, Therese (Hg.): Verschleierter Orient – En­tschleierter Okzident? (Un-)Sichtbarkeit in Politik, Recht, Kunst und Kultur seit dem 19. Jahrhundert. München 2012, S. 225-244
  • Bildtheorie, Gender und die Repräsentation von Religion, in: Beinhauer-Köhler, Bär­­bel / Pez­­zoli-Olgiati, Daria / Valentin, Joachim (Hg.): Religiöse Blicke – Blicke auf das Reli­giöse. Visualität und Religion. Zürich 2010, S. 43-58

˝Die Dialogperspektiven haben mir einen intensiven Austausch mit Menschen verschiedenster religiöser Hintergründe, sowie inspirierende Einblicke in deren religiöse Praktiken ermöglicht. Aus den persönlichen Begegnungen mit den anderen Teilnehmer*innen ist ein Verbundenheitsgefühl entstanden, welches weit über den Projektzeitraum hinaus trägt. Die positiven Erfahrungen in den Dialogperspektiven haben mein Interesse befördert, mich als Künstler mit spirituellen Fragen auseinanderzusetzen, Kunstwerke auch in religiösen Kontexten auszustellen und damit im interreligiösen Austausch aktiv zu sein.

Julian, Teilnehmer der Dialogperspektiven

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