Dr. Noa K. Ha

Dr. Noa Ha ist interdisziplinäre Stadtforscherin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik. Sie hat an der TU Berlin, HU Berlin und TU Dresden (Zentrum für Integrationsstudien) geforscht und gelehrt, hat derzeit die wissenschaftliche Geschäftsführung des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) kommissarisch inne. Ab Oktober 2021 lehrt sie an der Kunsthochschule Weißensee mit Bonaventure Ndikung und Nasan Tur im Master ‚Spatial Strategies‘. Sie engagiert sich als Gründungsmitglied der Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung und Praxis – FG DeKolonial e.V., und ist im asiatisch- deutschen Verein Korientation e.V., sowie in verschiedenen postkolonialen Initiativen aktiv.

Mehr Informationen zur Arbeit von Noa K. Ha auf der Website des DeZIM.

˝Unsere Gruppe konnte einen Raum schaffen, in dem ich aus der Defensive heraustreten konnte, weil niemand in der Offensive stand. Wir wurden dazu ermutigt, auch das „eigene“ Ungemütliche, Eckige und Kantige nicht entschuldigend wegzuerklären, sondern zu akzeptieren, dass es da ist. Unser Dialog war nicht darauf erpicht, Antworten zu finden, sondern Fragen zu stellen; diese Fragen haben wir nicht einander gestellt, sondern gemeinsam.

Iman, Teilnehmerin der Dialogperspektiven