Dr. Ayşe Başol

Dr. Ayşe Başol ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit Januar 2012 forscht sie innerhalb der Fachgebiete Entstehungsgeschichte des Islams, Koranexegese sowie Hadithwissenschaften und ist in der Lehre tätig.

Derzeit arbeitet sie in der Forschungsgruppe „Rekonstruktion der Oralität und Auralität des Korans“ zum Thema: Metamorphose Muḥammads – Vom Menschen zum Übermenschen (gefördert durch das BMBF, Nachwuchsgruppe im Rahmen der II. Förderperiode des Projektes „Islamische Theologie in Deutschland“, Goethe-Universität Frankfurt am Main, seit Oktober 2016).

Publikationen

Ayşe Başol (Hg.). Untersuchungen zu Sure 33 al-Aḥzāb. Berlin: EB-Verlag, 2019.

& Ömer Özsoy (Hrsg). Geschichtsschreibung zum Frühislam. Quellenkritik und Rekonstruktion der Anfänge. Hrsg. Ayşe Başol, Ömer Özsoy. In: Frankfurter Schriften zum Islam. Islam im Diskurs. Bd. 1. Berlin: EB Verlag, 2014.

& Hansjörg Schmid (Hrsg.): Zeugnis, Einladung, Bekehrung. Mission in Christentum und Islam. Verlag Friedrich Pustet: Regensburg 2011.

„Allah ist das Licht von Himmel und Erde.“ Der Lichtvers Sura 24 an-Nūr 35. Seine Bedeutung im Kontext der Offenbarung und Grundzüge seiner Auslegung in der islamischen Gelehrsamkeit. Islamkundliche Untersuchungen Bd. 286. Berlin: Klaus Schwarz Verlag, 2008.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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