Dr. Alexander Graeff

Alexander Graeff, Dr. phil., Schriftsteller und Philosoph; arbeitet auch als Herausgeber, Kurator sowie Dozent für Ethik, Ästhetik und Pädagogik. Er studierte Wirtschafts-, Ingenieur-, Erziehungswissenschaften und Philosophie in Karlsruhe und Berlin. Promotion bei Heinz-Elmar Tenorth und Michael Parmentier über Wassily Kandinsky als Pädagoge. Er veröffentlichte zahlreiche philosophische sowie belletristische Texte. Grundlage seiner philosophischen Arbeiten ist eine pluralistisch-konstruktivistische Weltauffassung; seine Themen sind meist deviante und marginalisierte Phänomene der Geschichts-, Religions- und Sozialwissenschaften. Alexander Graeffs belletristische Arbeiten (Prosa, Lyrik) sind surreal. Er scheut sich nicht vor literarischen Mischformen und transdisziplinärem Arbeiten. So sind bisher zahlreiche Kooperationen mit bildenden Künstler_innen, Illustrator_innen und Musiker_innen entstanden. Seine wissenschaftlichen Studien sowie kuratorischen und publizistischen Aktivitäten suchen die Verbindung von Literatur, Kunst, Bildung und Philosophie.

Publikationen

„Staunen, Entdecken, Jubeln“ angesichts limitierter Freiheit? Einige (kritische) Anmerkungen zum Reformationsjubiläum. In: Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern (Hg.): formare. Katalog zur 27. Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern, 2017.

Wassily Kandinsky. Maler, Grafiker und Pädagoge in Weimar. Weimar 2017.

Einfühlung – Über ästhetische Methoden in der Bildung. In: BDK-Mitteilungen – Zeitschrift des Fachverbandes für Kunstpädagogik 4 (2016).

Probleme interkultureller Kunstpädagogik. Eine philosophisch-vergleichende Skizze des chinesischen und europäischen Denkens am Beispiel Kreativität. In: BDK-Mitteilungen – Zeitschrift des Fachverbandes für Kunstpädagogik 1 (2015).

Abstraktion als Kategorie pädagogischer Transformation. Wassily Kandinsky als pädagogischer Avantgardist. In: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung 19 (2013).

Kandinsky als Pädagoge. Aachen 2013.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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