Carmen Dege

Carmen Lea Dege ist PhD Candidate in Politischer Philosophie an der Universität Yale, wo sie zu Fragen von Religion und Politik, Säkularismus und Pluralität arbeitet. Sie beschäftigt sich insbesondere mit dem Problem der Entzauberung und dem ideengeschichtlichen Hintergrund identitärer Strömungen seit der Weimarer Zeit. Ihre Dissertation untersucht die möglichen Beiträge von Karl Jaspers Philosophie für das zeitgenössische Verständnis von Differenz und Identität. Vor ihrer Zeit in Yale absolvierte sie ein Politik- und Psychologiestudium an der Freien Universität Berlin sowie ein Masterstudium in den Sozialwissenschaften an der Universität Chicago.

˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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