„Wer redet, wenn „die Minderheit“ spricht?“

Podiumsdiskussion im Rahmen der Dialogperspektiven Konferenz 2019

22. Juni 2019, 19:00, Umweltforum // Berlin

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft doch über Minderheiten spricht meist die Mehrheitsgesellschaft. Wen adressiert die Gesamtgesellschaft, wenn sie sich an „die“ jüdische, muslimische oder migrantische Community wendet? Wie tauschen sich die alles andere als homogenen Communities miteinander aus und wie werden kollektive Identitäten innerhalb dieser Gemeinschaften konstruiert und Differenzen innerhalb der Communities mitgedacht? Im Rahmen einer öffentlichen Abendveranstaltung diskutieren die Autorin und politische Kolumnistin Mely Kiyak und Teilnehmer_innen des Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen diese Themen.

Das Podiumsgespräch findet innerhalb der vierten internationalen Dialogperspektiven-Konferenz (20.–23. Juni 2019) statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der Abschluss des vierten Programmjahres gefeiert und die Ergebnisse der interreligiösen Arbeit präsentiert. Schwerpunkte des vergangenen Jahres waren u. a. die Themen „Religion und Technologie“ sowie „Israel: Religionen und Säkularität in Staat und Gesellschaft“.

Personen

˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven