Zum internationalen Tag der Menschenrechte “Todesursache: Flucht”

Buchvorstellung anlässlich der Chanukka-Feier im ELES-Haus

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember wurde das Buch “Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste” veröffentlicht. Herausgegen von Kristina Milz und Anja Tuckermann dokumentiert “Todesursache: Flucht” die Liste der mehr als 35.000 Menschen, die in den vergangenen 25 Jahren auf der Flucht nach und in Europa ums Leben gekommen sind, ergänzt durch Porträts einiger Gestorbener, Berichte von Überlebenden und Gastbeiträgen von Journalist_innen, Wissenschaftler_innen und Künstler_innen.

Unsere Teilnehmer Jad Lehmann-Abi-Haidar und Mohammed Ibrahim unterstützen das Projekt mit ihrem Verein Aynouna e.V. von Beginn an und wir freuen uns sehr, dass die Dialogperspektiven ebenfalls zu den Unterstützer_innen dieses wichtigen Vorhabens gehören.

Im Rahmen der gestrigen Chanukka-Feier der ELES-Regionalgruppe Ost im Ernst Ludwig Ehrlich Haus haben unsere Teilnehmer_innen Liora Jaffe und Kathrin Haurand das Buch vorgestellt und sind mit Stipendiat_innen dazu ins Gespräch gekommen.

Informationen zum Buch und Möglichkeiten zur Unterstützung des Projekts finden Sie hier.

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˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven