Rückblick: Herbstseminar 2021

Neuer Jahrgang der Dialogperspektiven widmet sich beim Auftaktseminar den Herausforderungen eines pluralistischen Erinnerns in der europäischen Gesellschaft

Vom 6. bis 10. Oktober 2021 fand in Potsdam das alljährliche Herbstseminar der Dialogperspektiven statt, welcher traditionell den Auftakt des Programmjahres bildet. Über 70 Teilnehmende aus 23 europäischen Ländern und mit 13 verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen kamen in der vergangenen Woche zusammen, um über die Dringlichkeit einer Neuerzählung europäischer Erinnerung zu diskutieren, nachzudenken und streiten. Die Teilnehmenden lernten sich darüber hinaus in zahlreichen Reflexionseinheiten besser kennen und knüpften die für die Arbeit des Programms unerlässlichen persönlichen Kontakte, um sich gemeinsam den Herausforderungen einer pluralen europäischen Gesellschaft zu stellen. Das erste Präsenzseminar seit einem Jahr legte einen soliden Grundstein für die gemeinsame Arbeit im Programmjahr 2021/22.

Sie können einen ausführlichen Bericht zum Seminar in englischer Sprache hier nachlesen.

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˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven