Rückblick: Buchvorstellung „Und endlich konnten wir reden …“

Der Thinktank Karov-Qareeb hat seine erste Publikation veröffentlicht.

„‚Und endlich konnten wir reden … Eine Handreichung zu jüdisch-muslimischem Dialog in der Praxis“ (Herder Verlag) erzählt von der gemeinsamen Arbeit, von Austausch und Empowerment, verbindenden Erfahrungen und dem Umgang mit Differenzen. Die Neuerscheinung ist eine praxisorientierte Gebrauchsanweisung für zivilgesellschaftliche Institutionen und Akteur*innen, die Dialog gestalten und Dissens produktiv nutzen möchten.

Dr. Klaus Lederer, Berliner Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, sprach bei der Buchvorstellung am 4. Februar 2021 mit den Herausgeberinnen Sonya Ouertani und Rachel de Boor, mit Gil Shohat, einem der Autor*innen und Jo Frank, dem Projektleiter der Dialogperspektiven.

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Informationen zum Buch

de Boor, Rachel/ Ouertani, Sonya / Tosuner, Hakan / Frank, Jo (2020):
„Und endlich konnten wir reden …“ : Eine Handreichung zu jüdisch-muslimischem Dialog in der Praxis. Freiburg im Breisgau
Herder-Verlag, ISBN: 978-3-451-38842-2

Mehr Informationen zum jüdisch-muslimischen Thinktank Karov-Qareeb unter www.karovqareeb.de.

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˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven