Neue Podcastfolge von »Erinnerungsfutur« online

Die neue Folge der CPPD-Podcastreihe »ERINNERUNGSFUTUR« ist online: Ein Gespräch mit Dr. Noa K. Ha über postkoloniale Stadtforschung, Erinnerungskultur(en) in öffentlichen Räumen und über das Potential dezentraler Erinnerungsformen.

Was genau ist postkoloniale Stadtforschung und in welchem Verhältnis steht sie zu einer pluralistischen Erinnerungskultur? Inwiefern prägt Deutschlands koloniale Vergangenheit das Berliner Stadtbild bis heute? Welche Alternativen gibt es für die Gestaltung von Architektur und öffentlichen Plätzen bereits und warum ist es so schwer, diese umzusetzen? Über diese Fragen und das Potential dezentraler Formen der Erinnerungskultur spricht Jo Frank mit Noa K. Ha in der neuen Folge der CPPD-Podcastreihe ERINNERUNGSFUTUR.

Noa K. Ha ist Urbanistin, kommissarische wissenschaftliche Geschäftsführerin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) und CPPD-Mitglied. Sie arbeitet und forscht zu den Schwerpunkten postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik.

Die Folge kann ab jetzt auf allen gängigen Plattformen (z.B. auf Spotify, Buzzsprout, über Apple Podcasts oder Google) angehört werden. Tune in!

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In der CPPD-Podcastreihe ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.

Die Reihe ist Teil des Podcasts der Dialogperspektiven.

Illustrationen: Rosa Viktoria Ahlers
©️Rosa Ahlers/Dialogperspektiven.

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˝Es ist wunderbar zu erleben, wie Personen mit so unterschiedlichen Verortungen offen sind, miteinander zu reden und nach und nach beginnen, ihre jeweiligen Normalitäten zu verbalisieren und zu reflektieren und in diesem Prozess auch versuchen Normalitäten Anderer in sich zu bewegen und sie zu verstehen. Danke für diesen „Raum“ und den Prozess – ich freue mich auf die Fortsetzung!

Kristina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven