CPPD in den Medien: MAX CZOLLEK, STAUFFENBERG UND DIE DEUTSCHE ERINNERUNGSKULTUR

Was soll, was kann überhaupt unsere Erinnerungskultur leisten?

CPPD-Kurator Max Czollek sprach im BR anlässlich des Jahrestags des Stauffenberg-Attentats mit Joana Ortmann über Schieflagen und notwendige Umbrüche in der deutschen Erinnerungskultur:

“In meiner Wahrnehmung passieren in den letzten Jahren viele Impulse auf zivilgesellschaftlicher und kultureller Ebene, etwa mit dem Maxim-Gorki-Theater oder mit der Initiative, die ich gerade begleite, die Coalition for Pluralistic Public Discourse, CPPD oder von den Dialogperspektiven der Initiative vom jüdischen Studienwerk ELES. Da gibt es im Moment sehr viele Initiativen, die versuchen die Debatten, die sich ums Stadtschloss, um das Holocaust-Mahnmal und die Neuerfindung deutscher Geschichte ranken, nochmal auf eine ganz andere Weise zu beantworten. Indem man sich fragt: Wer lebt heute in dieser Gesellschaft? Welche Erinnerungen und Geschichten bringen die Leute eigentlich mit? Und wie können wir einen Erinnerungsraum schaffen, der nicht die ganze Zeit so eine Art Nullsummenspiel macht, indem man sagt: Entweder wir erinnern den Holocaust oder irgendetwas anderes. Sondern der sagt: Es ist genug Trauer für alle da.”

Der ganze Beitrag ist hier nachzulesen.

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˝Die Dialogperspektiven haben mir einen intensiven Austausch mit Menschen verschiedenster religiöser Hintergründe, sowie inspirierende Einblicke in deren religiöse Praktiken ermöglicht. Aus den persönlichen Begegnungen mit den anderen Teilnehmer*innen ist ein Verbundenheitsgefühl entstanden, welches weit über den Projektzeitraum hinaus trägt. Die positiven Erfahrungen in den Dialogperspektiven haben mein Interesse befördert, mich als Künstler mit spirituellen Fragen auseinanderzusetzen, Kunstwerke auch in religiösen Kontexten auszustellen und damit im interreligiösen Austausch aktiv zu sein.

Julian, Teilnehmer der Dialogperspektiven