Karov-Qareeb Webseite

Auf der Webseite des jüdisch-muslimischen Thinktanks Karov-Qareeb kann man sich über die Arbeit der Initiative informieren, Fragen stellen und selbst aktiv werden. Außerdem können Berichte vergangener Veranstaltungen nachgelesen und sich für anstehende Events angemeldet werden.

Als nächstes steht die online Buchpremiere der Handreichung “Und endlich konnten wir reden… Eine Handreichung zu jüdisch-muslimischem Dialog in der Praxis“ (Herder Verlag) bevor. Am 04. Februar spricht Klaus Lederer (DIE LINKE), Berliner Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, mit den Herausgeberinnen Sonya Ouertani und Rachel de Boor sowie Gil Shohat, einem der Autor*innen.

Welche Grundüberzeugungen prägen das Buch? Welche Konflikte und Sollbruchstellen werden sichtbar, wenn Jüd*innen und Muslim*innen zusammenkommen? Wie kann der Dialog über die eigene Gemeinschaft hinaus die Selbstermächtigung als gesellschaftliche Minderheit stärken? Welchen Unterschied macht es, wenn der performative Druck auf jüdisch-muslimische Initiativen umgekehrt und die Öffentlichkeit erst dann einbezogen wird, wenn diese für die eigene Arbeit produktiv gemacht werden kann?

Das Gespräch kann live auf unserer Facebook Seite verfolgt werden. Zur Facebook Veranstaltung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 + 4 =

˝Unsere Gruppe konnte einen Raum schaffen, in dem ich aus der Defensive heraustreten konnte, weil niemand in der Offensive stand. Wir wurden dazu ermutigt, auch das „eigene“ Ungemütliche, Eckige und Kantige nicht entschuldigend wegzuerklären, sondern zu akzeptieren, dass es da ist. Unser Dialog war nicht darauf erpicht, Antworten zu finden, sondern Fragen zu stellen; diese Fragen haben wir nicht einander gestellt, sondern gemeinsam.

Iman, Teilnehmerin der Dialogperspektiven