Gemeinsam gegen Antisemitismus

9. November 2019 // 19:30 Uhr // Freiburg

Wir möchten mit Euch ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und einen ELES-Stipendiaten unterstützen, der am 5. November 2019 in einem Freiburger Fitness-Studio antisemitisch attackiert wurde. Samuel wurde in einer Umkleidekabine körperlich angegriffen, der Angreifer riss ihm die Kippa vom Kopf und beschimpfte ihn antisemitisch. Samuel bat die Umstehenden um Hilfe, erhielt aber nur von einem Mann Unterstützung. „In einem Raum voller Menschen war ich ganz allein“, erzählte der Stipendiat. Damit beschreibt er eine Erfahrung, die derzeit viele Jüdinnen und Juden machen.

Wir laden Euch alle ein, am 9. November 2019 zusammenzukommen. Am Jahrestag der Reichspogromnacht möchten wir reden, uns austauschen und einander unserer Solidarität und Gemeinschaft versichern. Auch Samuel wird kommen. Wir treten füreinander ein und nehmen nicht hin, dass Menschen aufgrund ihrer Religion, Herkunft, sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts oder einer Behinderung angegriffen werden.

Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Anmeldungen und Fragen bitte bis Samstag (9.11.; 12 Uhr) per Mail an: korneli@eles-studienwerk.de

Der Abend findet mit Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg statt.
Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, ist Schirmherr der Veranstaltung.

Medienberichte

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˝Warum das Dialogperspektivenforum (für mich) so wichtig ist? – Weil ich finde, dass es unerlässlich ist, informiert zu sein, um Vorurteile zu überwinden und den anderen so zu verstehen, wie er sich versteht, um überhaupt miteinander ins Gespräch zu kommen. Wesentlich ist für mich dabei die Begegnung mit Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher oder auch politischer Prägung; denn ich bin überzeugt, dass nur in der Begegnung Dialog entstehen kann und Vorurteile überwunden werden können, dass nur so ein konstruktives Miteinander relaisiert werden kann.

Katharina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven

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