CPPD: »ERINNERUNGSFUTUR« – Die Podcast-Serie der CPPD

Die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) gibt jetzt eine Podcast-Reihe heraus! Sie trägt den Titel ERINNERUNGSFUTUR und darum geht’s:
Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie enthält eine Deutung von Geschichte, eine Interpretation von Gegenwart, Visionen von Zukunft, Identitätsangebote. Deswegen muss Erinnerungskultur immer wieder neu verhandelt werden.

Die 2021 gegründete CPPD versteht sich als ein Netzwerk aus diskursbestimmenden Menschen vielfältigster Hintergründe, die zu Themen von pluralistischer Erinnerungskultur und Vielfalt arbeiten und forschen. In ERINNERUNGSFUTUR berichten Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Intellektuelle über ihre Arbeiten zu und Perspektiven auf Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa.

Was muss sich an deutschen und europäischen Erinnerungskulturen ändern, damit nicht nur ein Teil der Gesellschaft seine Geschichte dort wiederfindet, sondern alle? Wie könnte so ein pluralistisches Erinnern konkret aussehen? Und auf welche gesellschaftlichen Konflikte müssen wir uns in diesen Prozessen einstellen? Über diese und andere Fragen kommen wir in ERINNERUNGSFUTUR gemeinsam ins Gespräch.

In der Auftaktfolge sprechen Johanna Korneli und Jo Frank mit CPPD-Mitglied Anne Gersdorff von den Sozialheld*innen über ableistische Kontinuitäten in Deutschland seit der NS-Zeit, über erinnerungspolitische Anliegen von Menschen mit Behinderungen und die Geschichte der Behindertenbewegung.

Die Folge kann ab jetzt auf allen gängigen Plattformen (z.B. auf Spotify, Buzzsprout, über Apple Podcasts oder Google) angehört werden. Tune in!

Die CPPD ist ein Projekt der Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch, einem durch das Auswärtige Amt ermöglichten Programm der Leo Baeck Foundation.

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˝Gerade in einer zunehmend säkularen Gesellschaft ist es wichtig, dass Menschen mit verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Identitäten zusammenkommen, um gemeinsam ihr Bedürfnis nach Spiritualität der breiten Öffentlichkeit nahezubringen.

Nathan, Teilnehmer der Dialogperspektiven