Die Gabe zu Geben: Glauben durch Dialog erfahrbar machen

In unserem neuesten Blogbeitrag beleuchtet unser Teilnehmer Cirilo Boloron Jr. die Geschichte der Christianisierung seines Heimatlandes, den Philippinen. Ausgehend von der Ankunft des portugiesischen Seefahrers Fernando Magellan, der im Auftrag der spanischen Krone im Jahr 1520 die Inselgruppe im Pazifik entdeckte, rekapituliert er die Geschichte des Christentums in Asien und äußert sich auch zur Frage, ob wir es mit der Eroberung und Christianisierung der Philippinen mit einem Fall von Kolonialismus zu tun haben. Des Weiteren betont Cirilo die kulturelle Prägung des individuell und kollektiv ausgelebten Christentums, in dem er  seine Positionierung als phillippinischer Christ in der österreichischen Hauptstadt Wien reflektiert, wo er gerade seine Dissertation im Fach katholische Theologie eingereicht hat. Nicht zuletzt betont er auch die Notwendigkeit und Potenziale des interreligiös-weltanschaulichen Dialogs, ebenfalls mit einem Blick zurück in die oft unerfreuliche Komponenten christlicher Missionierung.

Sie finden den gesamten Beitrag auf englischer Sprache hier. Wir wünschen Ihnen Vergnügen und eine gute Lektüre!

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˝Unsere Gruppe konnte einen Raum schaffen, in dem ich aus der Defensive heraustreten konnte, weil niemand in der Offensive stand. Wir wurden dazu ermutigt, auch das „eigene“ Ungemütliche, Eckige und Kantige nicht entschuldigend wegzuerklären, sondern zu akzeptieren, dass es da ist. Unser Dialog war nicht darauf erpicht, Antworten zu finden, sondern Fragen zu stellen; diese Fragen haben wir nicht einander gestellt, sondern gemeinsam.

Iman, Teilnehmerin der Dialogperspektiven