DialoguePerspectives | Podcast – Folge 6

In diesem Gespräch, dem ersten ihrer beiden Beiträge zu unserer Podcast-Reihe (Re-)Shaping Europe, erörtern unsere Teilnehmerinnen Jessica Jung und Nurenisa Reichling ihre Herangehensweise an die komplexe Beziehung zwischen den Themen psychische Gesundheit und religiöse Praxis. Ihre beiden Standpunkte zu diesem Thema, die durch ihr akademisches, religiöses und privates Engagement bedingt sind, verschafft uns einen Einblick in die Verwobenheit dieser beiden Sphären – sowohl auf positive als auch auf negative Weise.  Nurenisa Reichling hat vor kurzem ihr Studium der Sprachen und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen und studiert im Masterstudiengang Global Studies an der Universität Graz. Durch persönliche Begegnungen und ihre ehrenamtliche Arbeit ist ihr Interesse an der Schnittstelle von psychischer Gesundheit und Islam entstanden. Jessica Jung studiert derzeit im Masterstudiengang Interkulturelle Psychologie an der Universität Osnabrück. Sie interessiert sich seit langem für die Art und Weise, wie Religion und Spiritualität die menschliche Psyche prägen und wie dieser wesentliche Teil des Lebens im Rahmen einer Psychotherapie behandelt werden kann.

Sie können diese Ausgabe über die gängigen Plattformen, etwa Apple Podcasts, Spotify, Buzzsprout oder Google Podcasts anhören und herunterladen.

 

Sprecher*innen: Carleigh Garcia, Gil Shohat, Nurenisa Reichling, Jessica Jung; Ton/Schnitt: Gal Yaron Mayersohn; Musik: Viktor Rosengrün; Redaktion: Gil Shohat; “DialoguePerspectives | Podcast” ist eine Initiative der Leo Baeck Foundation. | © 2021 Dialogperspektiven | www.dialogperspektiven.de

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19 − sechs =

˝Unsere Gruppe konnte einen Raum schaffen, in dem ich aus der Defensive heraustreten konnte, weil niemand in der Offensive stand. Wir wurden dazu ermutigt, auch das „eigene“ Ungemütliche, Eckige und Kantige nicht entschuldigend wegzuerklären, sondern zu akzeptieren, dass es da ist. Unser Dialog war nicht darauf erpicht, Antworten zu finden, sondern Fragen zu stellen; diese Fragen haben wir nicht einander gestellt, sondern gemeinsam.

Iman, Teilnehmerin der Dialogperspektiven