Das Bekannte transzendieren: Die Relevanz des weltanschaulichen Dialogs für Atheist*innen

Unsere diesjährige Teilnehmerin Svea M. Schnaars lässt uns in ihrem Beitrag an ihren gegenwärtigen Forschungsinteressen teilhaben: der wissenschaftlichen Debatte zwischen dem Szientismus, der kritischen Theorie sowie dem Poststrukturalismus im Rahmen der Debatte um die Denkströmung des “Neuen Atheismus” in den frühen 2000er Jahren. Svea hebt dabei die Bedeutung des interreligiös-weltanschaulichen Dialogs explizit für nicht-gläubige Menschen wie sie hervor. Die Vehemenz, mit der die “neuen Atheisten” um den kürzlich verstorbenen Philosophen Richard Dawkins jedweden religiösen Glauben verschmähten, sei dabei eine potenziell gefährliche, weil schnell diskriminierende Denkform. Lesen Sie den Beitrag im englischsprachigen Orginial hier.

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˝Die Dialogperspektiven haben mein Leben in zweierlei Hinsicht bereichert. Zum einen haben sie mir neue Freundschaften ermöglicht: In unterschiedlichen interreligiösen und weltanschaulichen Begegnungen habe ich einzigartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute religiöse Theorien und Praktiken, aber auch zutiefst persönliche religiöse Gedanken und Gefühle austauschen kann. Zum anderen haben die Dialogperspektiven meinen beruflichen Werdegang nachhaltig beeinflusst: Sie haben mich dazu angeregt, in meinem wissenschaftlichen Werdegang die Funktionalität von Religion(en) in der individuellen Lebensbewältigung näher zu erforschen. Die Dialogperspektiven haben mir also letztendlich wertvolle Wege aufgezeigt, wie man sich mit dem Thema ‚Religiosität‘ bzw. ‚Interreligiosität‘ sowohl in persönlichen als auch in gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen kann.

Nanthiny, Teilnehmerin der Dialogperspektiven