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Dialogperspektiven.
Religionen und
Weltanschauungen
im Gespräch

Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch ist ein Programm der Leo Baeck Foundation zur Entwicklung und Etablierung neuer und innovativer Formen des interreligiös-weltanschaulichen Dialogs. Seit 2015 kamen im Rahmen des Programms über 200 Studierende und Promovierende unterschiedlichster religiöser und weltanschaulicher Orientierungen zusammen.

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts wird das Programm als europäische Plattform ausgebaut, mit dem Ziel, einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Verständigung und Zusammenarbeit, zur Stärkung und Verteidigung der europäischen Zivilgesellschaft und zur Gestaltung eines pluralen, demokratischen und solidarischen Europas zu leisten.Künftige europäische Führungskräfte in Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft werden zu Expert*innen eines neuen, gesellschafts-orientierten interreligiös-weltanschaulichen Dialogs ausgebildet.
Die Teilnehmenden bilden auf einzigartige Weise die religiöse, politische und gesellschaftliche Pluralität der europäischen Gesellschaft ab. Sie machen ihre vielfältigen Hintergründe und Erfahrungen für den Austausch fruchtbar und finden bei den Dialogperspektiven den dringend benötigten Raum für Begegnung, Austausch und Dialog.

Blog

Rückblick: Herbstseminar 2021

Vom 6. bis 10. Oktober 2021 fand in Potsdam das alljährliche Herbstseminar der Dialogperspektiven statt, welcher traditionell den Auftakt des Programmjahres bildet. Über 70 Teilnehmende aus 23 europäischen Ländern und mit 13 verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen kamen in der vergangenen Woche zusammen, um über die Dringlichkeit einer Neuerzählung europäischer Erinnerung zu diskutieren, nachzudenken und […]

Neue Podcastfolge von »Erinnerungsfutur« online

Die neue Folge der CPPD-Podcastreihe »ERINNERUNGSFUTUR« ist online: Ein Gespräch mit Dr. Noa K. Ha über postkoloniale Stadtforschung, Erinnerungskultur(en) in öffentlichen Räumen und über das Potential dezentraler Erinnerungsformen. Was genau ist postkoloniale Stadtforschung und in welchem Verhältnis steht sie zu einer pluralistischen Erinnerungskultur? Inwiefern prägt Deutschlands koloniale Vergangenheit das Berliner Stadtbild bis heute? Welche Alternativen […]

Pressemitteilung: Öffentliche Intervention der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) zum Tag der Deutschen Einheit

PRESSEMITTEILUNG Berlin, 30. September 2021 #ERINNERUNGSFUTUR: Öffentliche Intervention der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) zum Tag der Deutschen Einheit 2021. Die Coalition for Pluralistic Public Discourse zeigt mit einer Plakatkampagne in Halle (Saale) und Berlin vielfältige Perspektiven auf Erinnerungskultur. Die 21 Plakate mit Zitaten von Mitgliedern des Netzwerkes von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Intellektuellen fordern […]

Neue Podcastfolge von »Erinnerungsfutur« online

Morgen, am 11. September 2021, jährt sich der Terroranschlag auf das Word Trade Center zum zwanzigsten Mal. Während 2001 die ganze Welt nach Manhattan schaute, richten sich heute die Blicke auf Afghanistan, auf Kabul. Doch für die Menschen dort und die Afghan*innen in der Diaspora ist dieses Jahr keinesfalls “ein zwanzigjähriger Krieg” beendet worden, wie […]

Blogbeitrag: Yishai Sarids “Monster” und die Zukunft der Shoa-Zeugenschaft

Nach einer kurzen Sommerpause im August melden wir uns in unserer Blogserie “This Is Us! Insights from our participants” zurück mit einem Beitrag unseres Teilnehmers Lorenz Hegeler. Darin reflektiert er die Geschichte der Erinnerung an die Shoa anhand des Romans “Memory Monster” des israelischen Schriftstellers Yishai Sarid. Lorenz beleuchtet dabei insbesondere die Rolle der sogenannten […]

»ERINNERUNGSFUTUR« – Die Podcast-Serie der CPPD

Die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) gibt jetzt eine Podcast-Reihe heraus! Sie trägt den Titel ERINNERUNGSFUTUR und darum geht’s: Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie […]
˝Dialogperspektiven hat mir Berührungsängste genommen. Und gezeigt, dass es Wege gibt einen respektvollen Austausch zu haben ohne in die "Friede-Freude-Eierkuchen-Falle" zu tappen. Diese Erfahrungen haben mir privat und beruflich sehr geholfen! Danke Dialogperspektiven!

Nina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven