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Dialogperspektiven.
Religionen und
Weltanschauungen
im Gespräch

Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch ist ein Programm der Leo Baeck Foundation zur Entwicklung und Etablierung neuer und innovativer Formen des interreligiös-weltanschaulichen Dialogs. Seit 2015 kamen im Rahmen des Programms über 200 Studierende und Promovierende unterschiedlichster religiöser und weltanschaulicher Orientierungen zusammen.

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts wird das Programm als europäische Plattform ausgebaut, mit dem Ziel, einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Verständigung und Zusammenarbeit, zur Stärkung und Verteidigung der europäischen Zivilgesellschaft und zur Gestaltung eines pluralen, demokratischen und solidarischen Europas zu leisten.Künftige europäische Führungskräfte in Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft werden zu Expert*innen eines neuen, gesellschafts-orientierten interreligiös-weltanschaulichen Dialogs ausgebildet.
Die Teilnehmenden bilden auf einzigartige Weise die religiöse, politische und gesellschaftliche Pluralität der europäischen Gesellschaft ab. Sie machen ihre vielfältigen Hintergründe und Erfahrungen für den Austausch fruchtbar und finden bei den Dialogperspektiven den dringend benötigten Raum für Begegnung, Austausch und Dialog.

Blog

Blogbeitrag: Yishai Sarids “Monster” und die Zukunft der Shoa-Zeugenschaft

Nach einer kurzen Sommerpause im August melden wir uns in unserer Blogserie “This Is Us! Insights from our participants” zurück mit einem Beitrag unseres Teilnehmers Lorenz Hegeler. Darin reflektiert er die Geschichte der Erinnerung an die Shoa anhand des Romans “Memory Monster” des israelischen Schriftstellers Yishai Sarid. Lorenz beleuchtet dabei insbesondere die Rolle der sogenannten […]

ErinnerungsFUTUR – Die Podcast-Serie der CPPD

Die Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) gibt jetzt eine Podcast-Reihe heraus! Sie trägt den Titel ERINNERUNGSFUTUR und darum geht’s: Wie erzählen Gesellschaften sich selbst? Wer erinnert wann, wo, wie und an wen? Wessen Erinnerung wird sichtbar gemacht – durch staatliche Förderung, durch Ausstellungen, Denkmale, Gedenktage – wessen nicht? Erinnerungskultur ist dynamisch und politisch. Sie […]

Ausblick: Herbstseminar 2021

In weniger als vier Wochen starten wir das Programmjahres 2021/22 mit dem Herbstseminar 2021 in Potsdam! Wir werden uns aus interdisziplinärer Perspektive mit verschiedenen Aspekten, Chancen und Herausforderungen von Erinnerungskultur auseinandersetzen und dabei drängende Fragen europäischer Pluralität diskutieren. Geplant sind viele spannende Workshops, Panels und Exkursionen – wir freuen uns auf die Diskussionen und laden […]

DialoguePerspectives | Podcast – Folge 5

(Re-)Shaping Europe, Folge 5! In dieser Folge spricht unser Projektreferent Gil Shohat mit unserem Teilnehmer Jaspreet Singh. Jaspreet stammt aus der indischen Region Punjab und hat seinen BA und MA in Business and Human Resource Managament an der Birmingham City University im Vereinigten Königreich absolviert, wo er derzeit zur Diskriminierung von Arbeitnehmer*innen aus der Sikh-Gemeinschaft […]

Gastbeitrag von CPPD-Leitung Jo Frank in der Jüdischen Allgemeinen zum Thema Erinnerungskultur in den Wahlprogrammen

Debatten um Erinnerungskultur reißen in den Feuilletons, Kommentarspalten und sozialen Netzwerken nicht ab. Wie sich unsere Gesellschaft selbst erzählt, darum wird in Deutschland – und Europa – derzeit überall gerungen. Wie positionieren sich die großen demokratischen Parteien zu diesem Thema? CPPD-Mitglied und Leiter des Projekts Jo Frank hat einen Blick in die Bundestagswahlprogramme geworfen und […]

DialoguePerspectives | Podcast – Folge 4

(Re-)Shaping Europe, Folge 4!  In dieser Episode gibt unsere Teilnehmerin Eleonora Pede einen Einblick in ihre vergleichende Studie über die Beziehung zwischen muslimischer und christlicher Ethik in Europa sowie den Gender Studies. Genauer gesagt evaluiert Eleonora den möglichen Einfluss, den deutsche liberale muslimische Institutionen auf LGBTQI und feministische muslimische und katholische Gemeinschaften in Europa haben […]
˝Es ist wunderbar zu erleben, wie Personen mit so unterschiedlichen Verortungen offen sind, miteinander zu reden und nach und nach beginnen, ihre jeweiligen Normalitäten zu verbalisieren und zu reflektieren und in diesem Prozess auch versuchen Normalitäten Anderer in sich zu bewegen und sie zu verstehen. Danke für diesen „Raum“ und den Prozess – ich freue mich auf die Fortsetzung!

Kristina, Teilnehmerin der Dialogperspektiven